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Rückblick: „Wunderbare VERWANDLUNG“

Online-Kindergottesdienst am 25.04.2021 im Dekanat Pappenheim

„Lasset die Kinder zu mir kommen“ … oder in diesem Fall, „sich zu mir durchklicken“. In Corona-Zeiten muss man etwas umdenken und umplanen. Doch mit dem richtigen Team ist alles möglich.

Am 25.04.2021 fand unser Kindergottesdient im Online-Modus statt. Da Platz kein Problem war, kamen sogar 65 Kinder zusammen. Papas, Mamas, Opas und Omas waren auch dabei.

Vor den großen Event hatte unser Team Geschenk-Tüten zusammengestellt und verteilt. In den Tüten fanden die Kinder Essen und Getränke, eine Kerze und Bastel-Material: Perlen, Faden und Papier, um die schöne Pasquarella zu basteln. Wer ist Pasquarella? Na, die Moderatorin!

Die Raupe Pasquarella hat uns zu jeder Perle eine Jesus-Geschichte erzählt. Von der Taufe bis zur Auferstehung war für jeden was dabei.  Nach jeder Lesung durften wir eine Perle hinzufügen. Nach und nach ist so in jedem Hause ein Schmetterling entstanden.

Zwischendurch gab es auch noch Spiele, die unsere Konfis vorbereitet haben, und Momente zum Singen und zum Lachen.

Kinder können sich eigentlich an alles anpassen. Egal ob vor Ort oder online, Spaß kann man überall haben.

Kein Wunder, dass Jesus sagte: „Werdet wie die Kinder“.

Für das Team: Belinda Cabrerizo Machado

Licht am Ostermorgen

Gottesdienst unterwegs am Ostermontag

Viel besser als alle Vorhersagen war das Wetter an diesem Ostermontag vormittags, so dass sich die gut dreißig Gottesdienstbesucher*innen im Alter von 2 bis ? tatsächlich bei Sonnenschein auf den Weg durch Dietfurt machen und die Geschichte vom „Licht am Ostermorgen“ miterleben konnten.

An den verschiedenen Stationen gab es immer etwas Neues zu entdecken und zu tun, so dass die Zeit wie im Flug verging und neben dem Oster-Engel am Dorfbrunnen ein wunderbares Ostermorgen-Sonnen-Bodenbild entstand.

Der Posaunenchor sorgte für eine schöne musikalische Umrahmung und zum Schluss konnte jedes Kind noch ein von unseren Konfirmandinnen gefülltes und im Kirchhof verstecktes Osternest suchen.

Geschichten-Kalender für die Passions- und Osterzeit

Jeden Tag eine neue Geschichte zum Anhören aufs Smartphone auf dem Weg hin zu Ostern.

Hallo,
heute lade ich euch ein zu einem neuen Geschichten-Kalender!
Wie schon im Advent lese ich euch dabei jeden Tag eine neue Geschichte vor, die uns zu einem wichtigen Fest hinführt, das wir bald feiern: Ostern.
Die Geschichten kommen über einen Broadcast direkt aufs Smartphone und stammen aus dem Buch: „Elias erlebt Ostern“ von Katia Simon und Bärbel Witzig (mit freundlicher Genehmigung des Verlags).

Start ist am 21. März 2021.

Wer dabei sein will, meldet sich einfach mit einer kurzen Nachricht bei mir an unter 0176 55560635.

Ich freu mich! Herzliche Frühlings-Grüße,
Nicole Heinrichmeyer

Kirche mit Kindern – online!

Kirche mit Kindern geht auch übers Internet.

Das haben wir im Dekanat Pappenheim festgestellt und mit fast 40 Kindern und einigen Erwachsenen aus mehreren Gemeinden unseres Dekanats und sogar darüber hinaus am 13. März 2021 einen bunten Weltgebetstags-Kindergottesdienst über „Zoom“ gefeiert.

Das bedeutet: Alle saßen zuhause vor ihrem Bildschirm und beteiligten sich unter dem Thema des Weltgebetstages aus Vanuatu „Worauf baust du?“ eifrig an dem abwechslungsreichen Programm mit Liedern, Gebeten, Information, einer biblischen Geschichte – in Sand gezeichnet – und kreativen Elementen.

Material dazu erhielten die Kinder in einer vorher verteilten Tüte, die während des Gottesdienstes Stück für Stück gemeinsam ausgepackt wurde. So sorgten getrocknete Früchte ein bisschen für „Südsee-Atmosphäre“, die Kerzen, die auf jedem Tisch brannten, vermittelten bei aller Distanz auch das Gefühl der Verbundenheit, und wie die Menschen auf Vanuatu konnten alle in Sand malen, worauf sie im Leben bauen können.

„Es war super!“ war die überwiegende Meinung am Ende der eineinhalb gemeinsamen Stunden, die wie im Flug und zum Glück auch ohne technische Hindernisse vergangen waren – also vielleicht auf bald!

Nicole Heinrichmeyer, Dekanatsbeauftragte für Kindergottesdienst, und das Vorbereitungsteam

Sonnenblumen-Spende

Sonnenblumen für Kinder in Not

Eine Spende besonderer Herkunft erreichte die Kirchengemeinde Schambach in der Woche vor dem ersten Advent. Familie Schmidt von der Lehnleinsmühle überbrachte 225,25 € zugunsten der Organisation „Evangelische Mission in Solidarität“.

Auf dem großen Sonnenblumenfeld bei der Lehnleinsmühle konnten den Sommer über von allen, die wollten, herrliche Sonnenblumen gepflückt werden. Familie Schmidt bat dabei lediglich um eine Spende für Kinder in Not.

Über den hohen Betrag, der nun im Herbst aus der Spendenbox genommen werden konnte, waren sie sehr erstaunt und erfreut und möchten sich nun ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken:

Liebe Spender,

wir möchten uns ganz herzlich für die Spenden am Sonnenblumenfeld bedanken. Wie Ihr wisst, haben wir diese Kampagne gestartet, um notleidende Kinder zu unterstützen.

Der Betrag in Höhe von 225,25 € wurde am 23.11.2020 zur Unterstützung von syrischen Flüchtlingskindern im Libanon und Syrien gespendet. Das Geld wird für den Schulunterricht verwendet.

Danke für die großzügige Unterstützung!

Familie Schmidt, Lehnleinsmühle

Die Kirchengemeinde schließt sich an und gibt Spende und Dank gerne weiter.

Geschichten-Adventskalender für Kinder

Wir laden euch ein, euch in der Adventszeit von einem Geschichten-Adventskalender begleiten zu lassen.

24 kleine Geschichten für Kindergarten- und Grundschul-Kinder gehören dazu, die ungefähr so lange dauern wie einmal Zähneputzen oder Büchertasche packen oder einen Apfel essen. Die Geschichten stammen aus dem Buch „Der wunderbare Weihnachtsstern“ von Irma Krauß und Bernadette Watts.

Jeden Tag im Dezember bis zum Heiligen Abend gibt es eine neue Geschichte und ein Bild dazu.

Wer die Adventskalender-Geschichten mit anhören mag, meldet sich gerne bei Nicole Heinrichmeyer ( 09142 807306 | nicole.heinrichmeyer@elkb.de).

Eine wunderbare, erwartungsfrohe Adventszeit wünscht allen Kleinen und Großen

Ihre und Eure Nicole Heinrichmeyer

Gedanken zum Sonntag Rogate

Zum Sonntag mit dem Namen „Rogate“ (übersetzt: „Bittet!“ oder „Betet!“) gehören Verse aus dem Psalm 95:

Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken
und jauchzen dem Hort unsres Heils!
Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen
und mit Psalmen ihm jauchzen!
Denn der HERR ist ein großer Gott
und ein großer König über alle Götter.
Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
und die Höhen der Berge sind auch sein.
Denn sein ist das Meer, und er hat’s gemacht, und seine Hände haben das Trockene bereitet.
Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.

Psalm 95,1-6

Eine große Ehrfurcht vor Gott ist aus diesem Psalm herauszulesen, verbunden mit der Aufforderung, ihn anzubeten.
Jesus waren diese Worte wie alle Psalmworte sehr vertraut. Das Gebet war auch für ihn sehr wichtig und in eindringlichen Worten spricht er zu seinen Jüngern immer wieder darüber, wie sie beten können und sollen. Ein Gebet, das er sie lehrt, sprechen wir noch heute und es verbindet uns mit den Christen auf der ganzen Welt:

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen
.

Matthäus 6, 9-13

Für Jesus stehen das Vertrauen zu Gott und das Zutrauen in seine Kraft im Vordergrund:

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt;

und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft,
dem wird aufgetan.

Lukas 11, 9-10

Seine Jünger haben von ihm gelernt zu beten und sie konnten dieses Vertrauen in Gott und in die Verbindung zu Gott auch an die weitergeben, die nach der Auferstehung Jesu zu seiner Gemeinde gehören wollten.
Auch in unseren Gemeinden wird 2000 Jahre später gebetet.
Vor dem und im Gottesdienst unter anderem mit den alten Worten der Psalmen und des Vater Unsers. Auch in den Fürbitten, für uns und alle, die uns am Herzen liegen, für unsere Gemeinde, für Frieden und Gerechtigkeit, für die Welt und ihre Zukunft.
Aber auch in den verschiedenen Gruppen und Kreisen und im Kirchenvorstand.
Und natürlich in den Familien, jede und jeder für sich oder gemeinsam. In der Küche, im Schlafzimmer und auch unterwegs.

Die Gebete und Anliegen sind dabei so vielfältig wie die Menschen, die sie vorbringen. Und auch die Formen sind ganz unterschiedlich. Manchmal sind die Gebete kurz, mit einfachen Worten, manchmal bedacht formuliert, ausführlich aufgeschrieben und vorgelesen. Manches Stoßgebet wird vielleicht gar nicht bewusst als Gebet gesprochen. Mancher Dank nur ganz kurz gedacht.

Zu unseren Aufgaben in der Gemeinde gehört es, das Vertrauen in die Kraft und Nähe Gottes zu erhalten und zu stärken. Das Gebet als Verbindung zu Gott lebendig zu erhalten. Und das auch weiterzugeben, zum Beten zu ermutigen – mit vertrauten, auswendig gelernten Worten und mit eigenen.

In ihren Familien können Kinder Tisch- und Abendgebete hören und mitbeten, Dank-barkeit für alles Gute wahrnehmen und erleben, wie die eigenen Sorgen und Bitten vor Gott gebracht werden.
In unserem Kindergarten wird gebetet – im Morgenkreis und vor der Brotzeit, ein Dank für den Tag und alles, was wir zum Leben brauchen. In der Schule wird gebetet. In Kindergottesdienst und Kinderkirche gehören Gebete und das Vater Unser dazu.

Ein, wie ich finde, wichtiger Ort, an dem unsere Kinder vom Beten hören, es erleben und selbst ausprobieren können, sind die Kinderbibeltage. Einige Erinnerungsstücke an ganz unterschiedliche Kinderbibeltage sehen Sie gerade im Altarraum.
Eingebettet in das Sehen, Erleben und Vertiefen biblischer Geschichten in der Kirche und in den verschiedenen Altersgruppen, in Spaß und Spiel und Gemeinschaft, ermöglichen die Kinderbibeltage auch immer wieder die eindrückliche Erfahrung, miteinander mit Worten und Liedern zu beten. Möge diese Erfahrung weiter wirken im Leben der Kinder und aller Mitarbeitenden.

Und möge Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, der Wochenspruch ein Wegweiser sein:

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66, 20

Amen.